Methode · Instagram-Formate fürs Restaurant

Instagram-Format fürs Restaurant: welches Maß für Gericht, Saal und Story

Ein Teller, der im Raster angeschnitten wird, wurde nie fotografiert. Er wurde nur hochgeladen.
Das Hochformat, in dem Instagram Ihre Posts im Feed und im Profilraster zeigt
Ein Gastronom hält sein Handy hochkant über einen angerichteten Teller im Gastraum, das Motiv passt genau ins Hochformat
Die Ausgangslage

Instagram zeigt Ihre Posts im Feed und im Profilraster als Hochformat 4:5, Stories und Reels in 9:16. Wer als Restaurant ein Format festlegt, bevor er fotografiert, verliert keinen Teller mehr an den Beschnitt und muss nie wieder zwischen zwei Services zuschneiden. Die reinen Maße stehen im Beitrag zur Instagram-Post-Größe; hier geht es darum, wie Gericht, Saal, Karte und Team damit gezeigt werden.

Symptome

Kommt dir das bekannt vor?

  • Die Fotos vom Fotografen sind quer, und auf Instagram wirkt der Teller darin so klein wie ein Untersetzer.
  • Im Profilraster fehlt bei jedem zweiten Bild der Rand: ein halber Teller, ein abgeschnittener Kopf, der Preis auf der Tafel nicht mehr lesbar.
  • Das Tagesgericht kommt als Story, und genau dort, wo der Preis steht, liegt Ihr eigener Profilname darüber.
  • Für Facebook, Pinterest und Instagram laden Sie dasselbe Bild hoch und wundern sich, dass es nur an einer Stelle gut aussieht.
  • Sie fotografieren zwischen zwei Services, ohne zu wissen, ob das Bild später hochkant, quadratisch oder quer gebraucht wird.
Ein Restaurantbesitzer betrachtet am Tresen ein quer fotografiertes Gericht, an dem links und rechts der Tellerrand fehlt

Erkennen Sie Ihr Profilraster darin wieder?

Jeder angeschnittene Teller kostet einen Gast, der weitergescrollt hat, bevor er den Namen las.

Mein Raster ordnen
Methode

Schritt für Schritt.

  1. Legen Sie 4:5 als Standard für den Feed fest

    Seit Instagram das Profilraster auf Hochformat umgestellt hat, ist 4:5 das eine Maß, das im Feed und im Raster ohne Beschnitt durchkommt: 1080 × 1350 Pixel. Das Quadrat mit 1080 × 1080 Pixeln bleibt erlaubt, wird im Raster aber an den Seiten beschnitten; das Querformat mit 1080 × 566 Pixeln nimmt am Handy nur ein Drittel des Bildschirms ein. Für ein Restaurant heißt das: Teller, Tresen, Tisch und Menschen werden hochkant gedacht. Ein festes Format tut für Ihren Auftritt dasselbe wie eine feste Bildsprache, wie der Beitrag ein Stil, kein Thema zeigt: Man erkennt Sie, bevor man liest.

    Stellen Sie die Kamera-App auf 4:5 oder markieren Sie sich am Handy die Hochkant-Position. Wer schon im Format fotografiert, schneidet später nichts mehr weg.

  2. Fotografieren Sie für den Beschnitt, nicht gegen ihn

    Der Teller gehört in die obere oder mittlere Bildhälfte, mit Luft rundherum: Rund ein Zehntel des Bildes bleibt an jedem Rand frei, weil Instagram Vorschau und Raster leicht versetzt zeigt. Preise, Tafeln und Schriftzüge liegen in der Bildmitte, nie am Rand. Ein Gericht braucht Nähe, der Saal braucht Höhe: Für den Teller gehen Sie mit dem Handy tief und nah heran, für den Gastraum stellen Sie sich in die Tür und halten das Handy senkrecht, damit Decke und Boden ins Bild passen. Wenn Bilder fehlen oder das Licht am Abend nicht reicht, liefert ein Generator für markengetreue Visuals Motive im richtigen Format, die zu Ihren echten Fotos passen.

    Machen Sie von jedem Motiv eine Aufnahme mit mehr Abstand als nötig. Zuschneiden geht immer, Hinzufügen nie.

  3. Hände legen Teller, Besteck und ein Glas am Fenstertisch zurecht, das Handy steht hochkant darüber
  4. Karussell: die erste Kachel bestimmt alle anderen

    Ein Karussell zeigt bis zu zwanzig Bilder in einem Post, alle im selben Seitenverhältnis: Die erste Kachel gibt den Beschnitt vor, alles danach wird daran angepasst. Legen Sie deshalb alle Bilder einer Serie vorher in 4:5 an, sonst verliert ausgerechnet die Kachel mit dem Preis oder dem Gesicht ihren Rand. Für ein Restaurant ist das Karussell das Format für Reihenfolgen: Vorspeise, Hauptgang, Dessert; die Karte der Woche; der Weg von der Lieferung zum Teller. Eine kurze Aktion, etwa das Donnerstagsgericht, trägt als Karussell weiter als drei Einzelposts, wie der Guide zum Starten einer kurzen Aktion im Detail beschreibt.

    Die erste Kachel muss allein funktionieren: Sie ist das einzige Bild, das im Raster und im Feed ohne Wischen zu sehen ist.

  5. Story und Reel in 9:16, mit freien Rändern

    Stories und Reels sind 1080 × 1920 Pixel, also 9:16 und bildschirmfüllend. Oben rund 250 und unten rund 340 Pixel gehören Instagram: Dort liegen Profilname, Fortschrittsbalken, Antwortfeld und Buttons. Tagesgericht, Preis und Öffnungszeit stehen deshalb in der Mitte des Bildes, nie am oberen oder unteren Rand. Ein 4:5-Feedbild lässt sich in die Story stellen, dann bleibt oben und unten Fläche für Farbe oder einen kurzen Hinweis; ein Querbild dagegen wirkt in der Story wie ein Briefschlitz. Stories sind der Kanal für die Gäste, die schon da waren; wie Sie diese mit wenig Aufwand wiederkommen lassen, ist ein eigener Guide.

    Prüfen Sie jede Story am eigenen Handy, bevor sie live geht: Liegt Ihr Profilname über dem Preis, ist der Preis weg.

  6. Entscheiden Sie einmal und planen Sie die Woche im Format

    Die Entscheidung für 4:5 im Feed, 9:16 in der Story und 2:3 auf Pinterest fällt einmal, nicht bei jedem Bild. Danach ist die Woche eine Liste aus Motiven, nicht aus Formatfragen: Montag Gericht, Mittwoch Saal, Freitag Team, dazu zwei Stories. Wer das im Voraus anlegt, fotografiert an einem ruhigen Vormittag im richtigen Format und hat abends nichts mehr zu schneiden. Ein Planer mit Redaktionskalender hält die Formate pro Netzwerk fest, damit ein und dasselbe Motiv überall vollständig ankommt.

    Legen Sie sich drei Vorlagen an: Teller hochkant, Saal hochkant, Story mit freier Mitte. Mehr braucht ein Restaurant nicht.

Und wenn jedes Gericht im richtigen Format ankäme?

Ein Format pro Ort, einmal festgelegt. Danach besteht Ihre Woche aus Tellern, Saal und Team, nicht aus Zuschneiden zwischen zwei Services.

Meine Gerichte posten
Tun / Lassen

Tun

  • Ein Standardformat pro Ort: 4:5 im Feed, 9:16 in der Story, 2:3 auf Pinterest
  • Preise und Schrift in der Bildmitte, mit Luft zum Rand
  • Alle Kacheln eines Karussells vor dem Hochladen im selben Verhältnis anlegen

Lassen

  • Das Querbild vom Fotografen unverändert in den Feed stellen
  • Den Preis in die oberen oder unteren Zentimeter einer Story setzen
  • Dasselbe Bild ohne Anpassung auf jedem Netzwerk posten
Ein Beispielfall
Links ein angeschnittener Teller im Quadrat, rechts derselbe Teller vollständig im Hochformat vor dem Saal

Situation

Stellen Sie sich eine Trattoria mit vierzig Plätzen vor, die dreißig Querfotos vom Fotografen besitzt. Auf Instagram landeten sie als Quadrat: Bei jedem zweiten Bild fehlte ein Stück Teller, im Raster wirkte der Saal wie ein schmaler Streifen, und das Wochenmenü als Story verschwand unter dem Profilnamen.

Aktion

Der Inhaber legte 4:5 als Standard fest und schnitt die besten Querfotos hochkant neu, jeweils auf den Teller oder ein Detail des Saals. Die Wochenkarte wurde ein Karussell mit fünf Kacheln, alle im selben Verhältnis, und die Story bekam eine freie Mitte für Gericht und Preis. Statt abends zu improvisieren, plante er die Woche im Voraus, so wie es der Beitrag warum ein 30-Tage-Plan den Alltag schlägt beschreibt.

Ergebnis

Nach einigen Wochen lag kein angeschnittener Teller mehr im Raster, das Profil las sich als ein Haus statt als Sammlung von Zufallsbildern, und die Stories brachten spürbar mehr Antworten auf die Wochenkarte. Die Fotoarbeit blieb dieselbe; sie fand nur im richtigen Format statt.

Jetzt Ihr Haus, in Ihrem Format

Dieselbe Sorgfalt wie im Beispiel, angewendet auf Ihre Karte, Ihren Saal und jede Story der Woche.

Meinen Saal füllen
Häufige Fallstricke

Wo es meist schiefläuft.

  • Das Querbild als Quadrat retten

    Das 3:2-Foto vom Fotografen ins Quadrat zu zwingen, kostet auf beiden Seiten ein Sechstel des Bildes, und im 4:5-Raster kommt noch ein Beschnitt dazu. Meist gehen genau die Ränder verloren, die dem Bild Tiefe gaben: der Rand des Tellers, die Hand des Kellners, das Fenster. Schneiden Sie stattdessen bewusst auf ein Detail oder nutzen Sie das Querbild dort, wo es hingehört: als Titelbild auf Facebook oder auf der Website.

  • Die Story bis zum Rand beschriften

    Was oben oder unten in der Story steht, liegt unter Profilname und Antwortfeld und ist für den Gast nicht lesbar. Besonders schmerzhaft bei Tagesgerichten: Das Gericht ist sichtbar, der Preis nicht, und die Frage danach kommt als Nachricht, die Sie zwischen zwei Services beantworten müssen.

  • Ein Koch hält das Handy quer über die Theke, ein breites Bild mit viel leerem Raum links und rechts vom Teller

    Ein Bild für alle Netzwerke

    Das 4:5-Bild passt in den Instagram-Feed und auf Facebook. Auf Pinterest, wo ein Pin im Hochformat 2:3 die ganze Spalte füllt, wird es kürzer angezeigt und verliert gegen die Pins daneben. Wer ein Gericht auch als Pin nutzen will, legt es einmal in 1000 × 1500 Pixeln an; ein Pin-Generator für Pinterest übernimmt diese Anpassung, ohne dass Sie das Motiv neu fotografieren.

Zum Mitnehmen

Deine Checkliste.

  • Feedbilder in 4:5 (1080 × 1350 Pixel) angelegt, Quadrat und Querformat nur mit Absicht
  • Preise, Tafeln und Gesichter in der Bildmitte, rund ein Zehntel Luft an jedem Rand
  • Alle Kacheln eines Karussells im selben Seitenverhältnis, die erste Kachel steht für sich
  • Stories in 9:16 mit freier Mitte, oben und unten nichts Wichtiges
  • Die Woche im Voraus geplant und mit den weiteren Bausteinen für Restaurants abgestimmt
Was nun?

Methode in der Hand. Jetzt laufen lassen.

Mit ReadyToPost

Eine Methode steht — bleibt noch die Zeit, sie in Gang zu setzen. Readytopost macht diese Zeit frei, indem es eine Baustelle für dich übernimmt: deine Präsenz auf den fünf sozialen Netzwerken. Alles geschrieben, illustriert, eingeplant — kalibriert auf deine Tätigkeit, Woche für Woche. Damit deine Energie beim Beruf bleibt.

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Als Nächstes

So wirken diese Prinzipien im Alltag. Die Praxis für Restaurants liefert konkrete, illustrierte, anpassbare Hebel — direkt in der folgenden Woche anwendbar. Kein Quartalsplan, keine Jahres-Roadmap: wöchentliche Handlungen, die sofort wirken.

In der Praxis ansehen
Ein Gastronom sitzt entspannt an einem gedeckten Tisch, das Handy liegt daneben, der Saal ist bereit für den Abend
Fragen

Häufig gestellt.

  • Welches Format hat ein Instagram-Post?

    Der Feed nimmt das Quadrat 1:1 mit 1080 × 1080 Pixeln, das Hochformat 4:5 mit 1080 × 1350 Pixeln und das Querformat 1,91:1 mit 1080 × 566 Pixeln an. Weil das Profilraster seit 2025 im Hochformat gezeigt wird, ist 4:5 das Maß, das überall ohne Beschnitt ankommt. Für ein Restaurant, das vor allem Teller und Saal zeigt, ist es die einfachste Regel: alles hochkant.

  • Welche Größe hat eine Instagram-Story?

    1080 × 1920 Pixel, also 9:16 und bildschirmfüllend. Rechnen Sie oben rund 250 und unten rund 340 Pixel als belegt: Dort liegen Profilname, Fortschrittsbalken und Antwortfeld. Gericht und Preis gehören in die Mitte, dann bleibt beides lesbar, egal auf welchem Handy die Story geöffnet wird.

  • Warum schneidet Instagram meine Fotos ab?

    Weil das Profilraster im Hochformat 4:5 angezeigt wird: Ein Quadrat verliert dort links und rechts, ein Querbild noch mehr. Instagram lässt Sie den Ausschnitt der Vorschau nachträglich verschieben, aber nicht vergrößern. Fotografieren Sie deshalb gleich in 4:5 mit etwas Luft an den Rändern, dann gibt es später nichts zu retten.

  • Kann ich KI-Bilder von Gerichten auf Instagram posten?

    Für das Gericht selbst bleibt das eigene Foto der Beweis, den ein Gast sucht. Für alles drum herum, etwa die Stimmung im Saal, Saisonmotive oder eine Ankündigung, ist generierte Bildsprache ein legitimes Werkzeug, solange sie aus Ihren echten Gegebenheiten kommt und im richtigen Format vorliegt. Wie das geht, ohne beliebig zu wirken, erklärt der Beitrag mit KI arbeiten, ohne generisch zu werden.

  • Wie oft sollte ein Restaurant auf Instagram posten?

    Drei bis vier Feedposts pro Woche und ein paar Stories reichen, wenn sie zuverlässig kommen. Die Regelmäßigkeit wiegt schwerer als die Menge, wie der Beitrag Instagram funktioniert, wenn Sie dabei bleiben zeigt. Ein Instagram-Post-Generator, der aus Ihrer Website Bilder und Texte im richtigen Format erstellt, nimmt Ihnen den Teil ab, der bisher zwischen zwei Services liegen blieb.

Restaurant

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