Instagram-Story-Format: 12 Maße und Begriffe
Instagram-Story-Format: 1080 × 1920 Pixel im Verhältnis 9:16. Die zwölf Begriffe, die über Beschnitt, sichere Zone und Bildqualität entscheiden.
Das Instagram-Story-Format ist 1080 × 1920 Pixel im Seitenverhältnis 9:16, hochkant und bildschirmfüllend. Ein Bild in diesen Maßen wird ungeschnitten angezeigt.
Was folgt, sind die zwölf Begriffe, die rund um diese Zahl entscheiden, ob Ihr Bild ankommt: Maße, Beschnitt, sichere Zone, Bildqualität. Jeder in zwei Sätzen, jeder mit dem, was er an Ihrem nächsten Foto ändert.

Welche Maße gelten für eine Instagram-Story?
1080 × 1920 Pixel. Die Breite ist die entscheidende Zahl: Instagram rechnet jedes Bild auf 1080 Pixel Breite herunter. Wer breiter exportiert, gewinnt nichts Sichtbares dazu.
9:16. Das Seitenverhältnis hinter diesen Maßen, neun Einheiten Breite auf sechzehn Einheiten Höhe. Alle anderen Story-Maße, die Ihnen begegnen, sind dasselbe Verhältnis in anderer Auflösung.
Sichere Zone. Der Bereich in der Mitte, den die Bedienoberfläche frei lässt. Oben liegen Profilzeile und Fortschrittsbalken, unten die Antwortleiste. Als Arbeitsregel haben sich rund 250 Pixel oben und 250 Pixel unten eingebürgert — es bleiben etwa 1080 × 1420 Pixel, in denen ein Gesicht, ein Produkt oder ein Preis verlässlich sichtbar ist.
Vollbild. Eine Story füllt den Bildschirm ohne Rand. Deshalb wirkt jeder Fehler größer als im Feed: Es gibt kein weißes Drumherum, das ihn relativiert.
Was passiert mit einem Bild im falschen Format?
Beschnitt. Ist Ihr Bild breiter als 9:16, skaliert Instagram es auf die volle Höhe und schneidet links und rechts ab. Sie verlieren also die Seiten, nicht die Kopf- und Fußzone.
Balken. Sie können das Bild stattdessen kleiner einsetzen. Dann bleiben oben und unten farbige oder weichgezeichnete Flächen stehen. Das ist kein Fehler, sondern eine Wahl: Ein Foto im Original zu zeigen ist manchmal besser, als seine Ränder zu opfern.
Komprimierung. Instagram rechnet jedes hochgeladene Bild neu. Feine Verläufe, dunkle Flächen und dünne Linien leiden dabei zuerst. Ein sauber exportiertes JPEG unter etwa einem Megabyte übersteht diesen Schritt besser als eine sehr große Datei, die das System ohnehin verkleinert.
Der Zuschnitt, der eine Story ruiniert, ist der waagerechte — nicht der, auf den sich alle vorbereiten.
Welche Begriffe entscheiden über die Bildqualität?
Auflösung und Dateigröße. Zwei verschiedene Dinge, die ständig verwechselt werden. Die Auflösung sind die Pixelmaße, die Dateigröße ist das Gewicht in Megabyte. Mehr Megabyte bei gleichen Maßen bedeuten weniger Komprimierung im Export, kein schärferes Bild auf dem Telefon.
DPI. Ein Wert aus dem Druck, der online nichts aussagt. Ein Bildschirm zeigt Pixel, keine Punkte pro Zoll. Ob eine Datei mit 72 oder 300 DPI ausgezeichnet ist, ändert an einer Story nichts.
Welche Instagram-Formate gibt es sonst?
4:5. Das hochkante Feed-Format, 1080 × 1350 Pixel. Es nimmt im Feed die größte Höhe ein, die Instagram zulässt.
1:1. Das Quadrat, 1080 × 1080 Pixel. Lange der Standard, heute die Ausnahme.
1,91:1. Das Querformat, 1080 × 566 Pixel. Es belegt am wenigsten Fläche und verschwindet beim Scrollen am schnellsten.
3:4. Das Verhältnis der Kacheln im Profilraster. Es ist weder das Story- noch das Feed-Format, weshalb ein Bild, das in beiden sitzt, in der Kachel trotzdem beschnitten wird.

Welcher Zuschnitt kostet Sie wirklich das Motiv?
Hier liegt der Punkt, an dem die meisten Bilder scheitern, und es ist nicht der, auf den man sich vorbereitet.
Wer ein Foto für die Story fertig macht, rechnet mit einem Verlust oben und unten. Das ist die sichere Zone, die ist bekannt. Der Verlust, der eine Story tatsächlich ruiniert, läuft quer dazu. 9:16 ist schmaler als jedes Feed-Format. Ein Bild, das als 4:5 im Feed funktioniert, wird für die Story nicht oben und unten gekürzt, sondern links und rechts.
In den Bildbeständen, die wir täglich durchlaufen sehen, ist genau das der häufigste Grund, warum ein gutes Foto in der Story nicht mehr trägt. Nicht die Auflösung, nicht die Komprimierung. Das Motiv war für die Mitte eines breiteren Bildes gebaut, und nun nimmt das Seitenverhältnis die Seiten weg, während die Bedienoberfläche oben und unten zugreift. Vier Kanten, zwei völlig verschiedene Ursachen.
Die Folge für die Praxis ist einfach. Fotografieren Sie hochkant und lassen Sie um das Motiv herum Luft, links und rechts genauso wie oben und unten. Ein Krug, der die Bildmitte zu etwa sechzig Prozent füllt, übersteht jeden dieser Zuschnitte. Einer, der bis an den Rand reicht, übersteht keinen.
Formate sind damit Einstellungen, keine Gestaltung. Sie legen sie einmal fest und kommen nicht mehr darauf zurück:
- Export hochkant, 1080 Pixel breit.
- Motiv in der mittleren Zone, mit Abstand zu allen vier Rändern.
- JPEG für Fotos, unter etwa einem Megabyte.
Was danach übrig bleibt, ist die eigentliche Arbeit, und die hat mit Pixeln nichts zu tun. Ob ein Bild gespeichert oder weggewischt wird, entscheidet sich daran, ob das Produkt in einem Kontext steht oder vor einer leeren Wand. Und was jemand nach zwanzig Beiträgen von Ihnen behält, ist nicht das Thema, sondern die wiedererkennbare Handschrift.
Wenn Sie beides jede Woche neu leisten sollen, saubere Maße und eine erkennbare Handschrift, lohnt der Blick darauf, Instagram-Bilder direkt aus dem Material der eigenen Marke erzeugen zu lassen. Das Format ist dann keine Entscheidung mehr, sondern eine Voreinstellung.
Die Frage, die danach übrig bleibt, ist keine technische: Was soll auf dem Bild zu sehen sein, das nur Sie zeigen können?
FAQ
Welches Format hat eine Instagram-Story?
1080 × 1920 Pixel im Seitenverhältnis 9:16, hochkant. Kleinere Maße im gleichen Verhältnis funktionieren ebenfalls, größere bringen keinen sichtbaren Gewinn.
Wie groß ist die sichere Zone einer Story?
Als Arbeitsregel etwa 250 Pixel oben und 250 Pixel unten. Dazwischen bleiben rund 1080 × 1420 Pixel, in denen nichts von der Bedienoberfläche überdeckt wird.
Kann ich ein Feed-Foto als Story verwenden?
Ja, aber es wird links und rechts beschnitten, weil 9:16 schmaler ist als 4:5. Alternativ setzen Sie es verkleinert ein und nehmen Balken oben und unten in Kauf.
Welches Dateiformat soll ich wählen?
JPEG für Fotos, PNG nur für Grafiken mit klaren Flächen. Unter etwa einem Megabyte übersteht das Bild die Komprimierung am besten.
Spielt die DPI-Zahl eine Rolle?
Nein. DPI ist ein Druckwert. Auf dem Bildschirm zählen ausschließlich die Pixelmaße.





