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Instagram-Post-Größe: vom Quadrat zu 4:5

Instagram-Post-Größe 2026: 1080 × 1350 Pixel in 4:5 für Feed und Profilraster. Warum das Quadrat nicht mehr sicher ist und welche Maße seit 2015 gelten.

ReadyToPost6 Min. Lesezeit
Instagram-Post-Größe: vom Quadrat zu 4:5

Die richtige Instagram-Post-Größe ist 2026: 1080 × 1350 Pixel, Hochformat, Seitenverhältnis 4:5. Das Quadrat mit 1080 × 1080 Pixeln funktioniert weiterhin. Das Querformat mit 1080 × 566 Pixeln funktioniert nur noch mit Abstrichen.

Diese Antwort wäre 2014 falsch gewesen. Heute laden Sie ein Hochformat-Foto hoch, und es erscheint so, wie Sie es aufgenommen haben. Vor 2015 gab es auf Instagram genau ein Format: das Quadrat. Wer ein hochkantes Foto zeigen wollte, brauchte eine Drittanbieter-App, die weiße Ränder anfügte. Die Geschichte dieser Maße erklärt, warum 4:5 heute die sichere Wahl ist, und warum das Quadrat es nicht mehr ist.

Ein Holztisch mit einem Stapel quadratischer Sofortbild-Abzüge neben einem einzelnen hohen Hochformat-Abzug im Morgenlicht.

Welche Größe hat ein Instagram-Post 2026?

Instagram speichert Bilder bis zu einer Breite von 1080 Pixeln. Die Höhe ergibt sich aus dem Seitenverhältnis. Drei Verhältnisse sind im Feed seit Jahren erlaubt, ein viertes kam 2025 dazu.

FormatSeitenverhältnisPixelmaßeIm Profilraster
Hochformat4:51080 × 1350vollständig sichtbar
Hochformat, höher3:41080 × 1440leicht beschnitten
Quadrat1:11080 × 1080seitlich beschnitten
Querformat1,91:11080 × 566stark beschnitten

Ein Detail zählt mehr als jede Pixelzahl. Seit Anfang 2025 zeigt das Profilraster jeden Post als Rechteck im Verhältnis 4:5. Ein Format, das davon abweicht, wird im Raster beschnitten. Deshalb steht 4:5 an erster Stelle. Es ist das einzige Format, das im Feed und im Profil unverändert bleibt.

Stories haben eigene Maße: 1080 × 1920 Pixel im Verhältnis 9:16. Für den Feed spielen sie keine Rolle.

Wie hat sich die Instagram-Post-Größe seit 2010 verändert?

2010: nur das Quadrat

Instagram startete im Oktober 2010 mit einer einzigen Bildgröße: 612 × 612 Pixel, quadratisch. Die Gründer beriefen sich auf die Kodak Instamatic und auf Polaroid-Abzüge. Das Quadrat war eine Designentscheidung, keine technische Grenze. Es machte jeden Feed gleichförmig, und es passte auf die kleinen Displays der ersten iPhones.

Die Auflösung stieg später auf 640 Pixel. Das Format blieb. Wer ein Porträt, ein Schaufenster oder ein hohes Regal zeigen wollte, hatte zwei Möglichkeiten: beschneiden oder Ränder anfügen. Apps wie Squaready oder InstaSize lebten jahrelang von genau diesem Problem. Ein Blick in alte Feeds von 2013 oder 2014 zeigt es bis heute: weiße Balken links und rechts, weil das Motiv nicht ins Quadrat passte.

2015: Hoch- und Querformat

Im Sommer 2015 hob Instagram die Speicherbreite auf 1080 Pixel an. Wenige Wochen später, am 27. August 2015, kam der eigentliche Bruch: Hoch- und Querformat wurden im Feed erlaubt. Instagram begründete den Schritt selbst mit einer Zahl. Fast jeder fünfte geteilte Beitrag war zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr quadratisch. Die Ränder-Apps hatten die Regel längst ausgehöhlt.

Die Grenzen von damals gelten bis heute: maximal 4:5 im Hochformat, maximal 1,91:1 im Querformat. Alles dazwischen bleibt unverändert. Alles außerhalb wird beim Hochladen beschnitten.

2017: das Karussell

Im Februar 2017 folgte das Karussell. Bis zu zehn Bilder in einem Post, seit 2024 bis zu zwanzig. Zwei Regeln des Karussells werden bis heute übersehen. Erstens: Alle Bilder eines Karussells teilen ein Seitenverhältnis, und das erste Bild legt es fest. Zweitens: Das erste Bild ist auch das, was im Profilraster erscheint. Ein Karussell, das mit einem Querformat beginnt, verliert im Raster mehr als die Hälfte seines Titelbilds.

Ein Seitenverhältnis ist keine Nachbearbeitung. Es ist eine Entscheidung, die vor dem Bild fällt.

Warum ist 4:5 seit 2025 das sicherste Format?

Zehn Jahre lang galt ein stiller Kompromiss. Der Feed zeigte 4:5, das Profilraster zeigte Quadrate. Wer im Hochformat postete, akzeptierte, dass das Raster oben und unten etwas abschnitt. Im Januar 2025 drehte Instagram das um. Das Raster zeigt seitdem Rechtecke im Verhältnis 4:5, keine Quadrate mehr.

Die Folge kehrt sich um. Ein 4:5-Post erscheint jetzt überall vollständig. Ein quadratischer Post verliert im Raster auf jeder Seite ein Zehntel seiner Breite. Ein Querformat verliert dort mehr als die Hälfte. Instagram hat dafür eine Funktion nachgereicht, mit der sich der Rasterausschnitt eines Posts nachträglich von Hand wählen lässt. Das rettet alte Posts. Es ändert nichts daran, dass ein neues Bild in 4:5 diese Handarbeit gar nicht erst braucht.

Für ein kleines Unternehmen wiegt das schwerer als für ein privates Konto. Ihr erster Instagram-Post wird nicht am Tag der Veröffentlichung gelesen, sondern Wochen später, wenn jemand Ihr Profil öffnet. Dort sieht dieser Mensch das Raster. Ein Raster aus beschnittenen Quadraten wirkt wie ein Schaufenster, in dem jedes zweite Produkt halb verdeckt steht.

Seit Anfang 2025 akzeptiert Instagram im Feed zudem 3:4, das native Format der meisten Handykameras. Im Raster wird es leicht beschnitten, oben und unten je 45 Pixel. Das ist verkraftbar. Es bleibt trotzdem ein Grund, das Foto lieber gleich in 4:5 aufzunehmen.

Welche Pixelmaße braucht das Bild wirklich?

Weniger, als die meisten hochladen. Instagram verkleinert jedes Bild auf 1080 Pixel Breite. Ein Foto mit 4000 Pixeln Breite kommt nicht schärfer an. Es kommt in einer Verkleinerung an, die Instagram berechnet, mit einer Kompression, die Instagram wählt. Feine Linien und kleine Schrift leiden zuerst.

Der Mechanismus lässt sich in dreißig Sekunden prüfen. Laden Sie dasselbe Motiv einmal mit 4000 Pixeln und einmal mit exakt 1080 Pixeln Breite hoch. Vergleichen Sie beide Posts am Handy, an einer Kante mit feiner Schrift. Wer die Verkleinerung selbst vornimmt, mit einem Bildprogramm und in Ruhe, behält die Kontrolle über den Schritt, der die Schärfe entscheidet.

Die Regel daraus ist kurz. Exakt 1080 Pixel breit. Das Seitenverhältnis exakt getroffen. Schrift im Bild am Handy prüfen, nicht am Monitor.

Eine Werkstattwand mit angehefteten Fotos in drei Formen, Quadrate, hohe Rechtecke und breite Bilder, im warmen Lampenlicht.

Wie legen Sie das Format fest, bevor das Bild entsteht?

Hier wird die Geschichte praktisch. Ein Seitenverhältnis ist keine Nachbearbeitung. Es ist eine Entscheidung, die vor dem Bild fällt, beim Fotografieren wie beim Erzeugen. Der Grund ist einfach: Ein Zuschnitt nimmt immer etwas weg. Aus einem Quadrat wird 4:5 nur, indem links und rechts je ein Zehntel verschwindet. Aus 4:5 wird ein Quadrat nur, indem oben und unten je 135 Pixel verschwinden. Genau dort sitzen bei den meisten Motiven der obere Rand eines Kopfes oder der Sockel eines Produkts.

Wer Bilder erzeugt statt fotografiert, kennt den Effekt von der anderen Seite. Ein Bildmodell komponiert für den Rahmen, den es bekommt. Bei 4:5 setzt es das Motiv anders als bei 1:1: mehr Luft oben, das Hauptmotiv tiefer, freie Flächen dort, wo das Hochformat sie zulässt. Dasselbe Motiv nachträglich zu beschneiden, zerstört diese Komposition. Sie können das selbst prüfen: Lassen Sie denselben Bildwunsch einmal in 4:5 und einmal in 1:1 erzeugen und legen Sie beide nebeneinander. Es sind zwei verschiedene Bilder, nicht ein Bild in zwei Größen.

Daraus folgt eine Arbeitsregel. Wer ein Bild für Instagram braucht, erzeugt es in 4:5. Wer dasselbe Motiv auch quadratisch braucht, erzeugt es in 4:5 und hält das Wesentliche in der mittleren Zone, die ein Quadrat überlebt.

Das zählt doppelt, wenn ein Post in fünf Netzwerke geht. Eine Botschaft in fünf Stimmen anzupassen kostet Zeit, und der Bildzuschnitt ist der Teil, der am häufigsten schiefgeht. Ein Werkzeug, das Instagram-Posts direkt im richtigen Format erzeugt, spart nicht nur den Zuschnitt. Es spart die Entscheidung, die sonst jedes Mal neu getroffen werden müsste.

Die Instagram-Post-Größe war fünfzehn Jahre lang in Bewegung. Quadrat, dann Hochformat, dann ein Raster, das dem Hochformat folgt. Geblieben ist eine einzige Regel, die jeden dieser Umbrüche überlebt hat: Legen Sie das Format fest, bevor das Bild entsteht. Der Rest sind zwei Zahlen, 1080 und 1350.

FAQ

Welche Größe hat ein Instagram-Karussell?

Dieselbe wie ein einzelner Post: 1080 × 1350 Pixel in 4:5 ist die sichere Wahl. Alle Bilder eines Karussells übernehmen das Seitenverhältnis des ersten Bildes.

Lohnt sich das Querformat auf Instagram noch?

Im Feed ist es erlaubt, 1080 × 566 Pixel. Im Profilraster wird es seit 2025 auf 4:5 beschnitten und verliert mehr als die Hälfte seiner Breite. Für Bilder, die im Profil wirken sollen, ist es die schlechteste Wahl.

Was passiert, wenn das Bild breiter als 1080 Pixel ist?

Instagram verkleinert es auf 1080 Pixel Breite. Bilder unter 320 Pixeln Breite werden vergrößert. Ein Seitenverhältnis außerhalb von 4:5 bis 1,91:1 wird beschnitten.

Welche Größe braucht eine Instagram-Story?

1080 × 1920 Pixel, Verhältnis 9:16. Stories folgen eigenen Regeln und haben mit der Post-Größe im Feed nichts zu tun.

Wird das Quadrat noch vollständig angezeigt?

Im Feed ja. Im Profilraster wird es seitlich beschnitten, außer Sie wählen den Rasterausschnitt nachträglich selbst.

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