Wie viele Hashtags bei Instagram? Null bis fünf
Wie viele Hashtags bei Instagram? Seit Dezember 2025 höchstens fünf, aber fünf ist eine Obergrenze. So finden Sie die richtige Zahl pro Beitrag in 20 Sekunden.
Höchstens fünf. Seit Dezember 2025 nimmt Instagram nicht mehr Hashtags pro Beitrag an, und die dreißig von früher sind Geschichte. Damit ist die Frage beantwortet, die Sie in die Suchleiste getippt haben. Ich schreibe Ihnen trotzdem, weil diese Antwort Sie in die falsche Richtung schickt, sobald Sie sie als Zielzahl lesen.
Sie kennen den Moment. Der Beitrag ist fertig, das Bild sitzt, der Text auch. Dann hängen Sie die Tags an. Früher haben Sie einen gespeicherten Block aus dreißig eingefügt. Heute passen nur noch fünf, also haben Sie den Block gekürzt und fügen ihn weiter ein. Fünf Tags, jeder Beitrag, dieselben fünf. Das fühlt sich effizient an. Es ist die Gewohnheit, die ich Ihnen mit diesem Brief ausreden will.

Wie viele Hashtags erlaubt Instagram pro Beitrag?
Fünf. Die Grenze gilt seit Dezember 2025, vorher waren es dreißig. Was sich nicht geändert hat, ist die Aufgabe eines Hashtags: Er legt Ihren Beitrag auf eine Seite, die jemand über die Suche öffnet. In einen Feed schiebt er ihn nicht. Instagram selbst sagt seit Jahren, dass Tags kaum Reichweite bringen. Die Grenze hat Ihnen also nichts weggenommen, was Sie vorher hatten. Sie hat nur den Block unbrauchbar gemacht.
Warum fünf eine Obergrenze ist und keine Zielzahl
Hier kommt der Punkt, den ich aus der Arbeit mit Textgeneratoren kenne. Wenn Sie ein Modell bitten, „fünf Hashtags“ für einen Beitrag zu schreiben, bekommen Sie immer fünf. Die ersten zwei passen zum Beitrag. Die letzten drei sind Füllmaterial: #kleinunternehmen, #handmade, #lokal. Das Modell erfüllt die Zahl, und die Zahl wird mit den wahrscheinlichsten Wörtern aufgefüllt. Es hat keinen Grund, bei zwei aufzuhören, wenn fünf verlangt sind.
Menschen tun genau dasselbe. Wer fünf Plätze sieht, besetzt fünf Plätze. Der dritte, vierte und fünfte Tag sind dann Wörter, die auf jeden Beitrag jedes Betriebs passen. Und ein Tag, der auf alles passt, hilft niemandem beim Finden. Die Seite hinter #handmade hat Millionen Beiträge. Ihrer ist dort nach wenigen Minuten nicht mehr zu sehen.
Sie können das in dreißig Sekunden prüfen. Bitten Sie ein KI-Werkzeug einmal um „fünf Hashtags für diesen Beitrag“ und einmal um „die Wörter, die ein Fremder in die Instagram-Suche tippt, wenn er genau das hier sucht“. Die zweite Antwort ist kürzer. Und sie ist die richtige.
Wer fünf Plätze sieht, besetzt fünf Plätze. Und ein Tag, der auf alles passt, hilft niemandem beim Finden.
Wie viele Hashtags braucht ein einzelner Beitrag wirklich?
So viele, wie der Beitrag Dinge enthält, nach denen ein Fremder suchen würde. Bei den meisten Beiträgen eines kleinen Betriebs sind das null bis drei.
Zählen Sie mit. Ein Foto vom Sauerteigbrot, das Sie in Freiburg backen: „Sauerteigbrot“, „Freiburg“, vielleicht „Bäckerei Freiburg“. Drei. Ein Hinweis, dass Sie am Montag geschlossen haben: null. Danach sucht niemand. Ein Beitrag über Ihren neuen Kurs gegen Rückenschmerzen im Homeoffice: „Rückenschmerzen“, „Physiotherapie“ und Ihre Stadt. Drei. Ein Dank an Ihre Kunden für zehn Jahre: null oder einer, Ihre Stadt. Ein Restaurant mit dreißig Plätzen postet seinen Sonntagsbrunch: „Brunch“ und die Stadt. Zwei. Alles Weitere, was ein Restaurant auf Instagram zu lösen hat, löst kein Tag.
Das ist die ganze Regel. Sie brauchen keine Liste aus dem Internet und keine Suche nach den besten Hashtags 2026. Sie brauchen eine Frage: Wonach tippt jemand, der genau das will, was auf diesem Bild ist? Die Antwort besteht fast immer aus einem Ortsnamen, einer Handwerksbezeichnung und einem Produktwort. Mehr Wörter hat die Suche eines Fremden selten.
Womit Sie aufhören sollten: der gespeicherte Block
Der Block hat zwei Fehler, und beide bleiben unsichtbar, solange Sie ihn benutzen.
Der erste: Er behandelt jeden Beitrag gleich. Das Brot, die Öffnungszeiten, der Dank, das neue Produkt, alles landet auf denselben fünf Seiten. Ein Fremder, der „Sauerteigbrot Freiburg“ öffnet, findet dort Ihren Hinweis auf die Öffnungszeiten. Er wollte Brot sehen. Er scrollt weiter.
Der zweite: Ihre Beiträge konkurrieren miteinander. Dreißig Beiträge im Monat auf denselben fünf Seiten heißt dreißig Beiträge, die sich gegenseitig verdrängen. Die Seite zeigt die neuesten und die beliebtesten. Ihr Beitrag von gestern schiebt Ihren Beitrag von heute nicht nach oben, er steht ihm im Weg.
Ein Hashtag ist eine Seite, kein Verteiler. Wer das einmal verstanden hat, sieht sofort, warum ein fester Block nicht funktionieren kann: Er schickt jeden Beitrag an denselben Ort, egal was darauf zu sehen ist.

Was Sie stattdessen vor jedem Beitrag tun
Zwanzig Sekunden. Mehr kostet die Frage nicht, wenn der Beitrag schon steht. Sie schauen auf das Bild und fragen: Was ist das, wo ist es, und wie nennt es ein Kunde, der es kaufen will? Die Wörter, die dabei herauskommen, sind Ihre Tags. Sind es zwei, sind es zwei. Ist es keines, lassen Sie das Feld leer. Der Beitrag verliert dadurch nichts, denn er erreicht Ihre Follower und die Empfehlungen von Instagram genauso wie mit fünf Tags.
Wenn Sie Ihre Beiträge mit einem Werkzeug schreiben lassen, geben Sie ihm dieselbe Frage mit, nicht die Zahl. In der Markenidentität steht dann nicht „fünf Hashtags pro Beitrag“, sondern „Hashtags: Ortsname, Handwerk und Produktbezeichnung, so wie Kunden danach suchen“. Ein Werkzeug, das Ihre Website gelesen hat, kennt diese Wörter bereits: den Stadtteil, die Brotsorte, den Namen des Kurses. Es muss keine Plätze auffüllen, weil es weiß, was auf dem Bild ist. Und Ihre Instagram-Beiträge tragen dann Tags, die zur Marke passen und zum jeweiligen Bild, nicht zum Betrieb im Allgemeinen.
Öffnen Sie jetzt Ihren letzten Beitrag und lesen Sie die Tags. Wie viele davon beschreiben, was auf dem Bild ist? Wenn es weniger als die Hälfte sind, wissen Sie, wo Ihr Beitrag gerade liegt: auf Seiten, die niemand öffnet, der Sie sucht. Und die Frage, mit der ich Sie zurücklasse: Wonach würde jemand suchen, der genau Ihren nächsten Beitrag braucht, und steht dieses Wort schon darin?
FAQ
Sind null Hashtags schlecht für die Reichweite?
Nein. Ein Hashtag schiebt den Beitrag in keinen Feed. Ohne Tag erreicht der Beitrag Ihre Follower und die Empfehlungen von Instagram genauso. Er fehlt nur auf den Suchseiten, und das ist nur dann ein Verlust, wenn jemand danach gesucht hätte.
Große oder kleine Hashtags?
Kleine. Hinter #food liegen Millionen Beiträge, Ihrer ist dort nach Minuten verschwunden. Hinter „Sauerteigbrot Freiburg“ liegen deutlich weniger, und wer diese Seite öffnet, will genau das. Je enger der Tag, desto länger bleibt Ihr Beitrag dort sichtbar.
Hashtags in den Text oder ans Ende?
Ans Ende, nach einer Leerzeile. Für die Suche ist die Position egal, für den Leser nicht: Ein Text mit Tags mitten im Satz liest sich wie eine Anzeige.
Muss ich für jeden Beitrag neue Hashtags suchen?
Nein, nur die Frage stellen. Bei ähnlichen Beiträgen kommt dieselbe Antwort heraus, und das ist in Ordnung. Der Unterschied zum Block: Die Wörter passen, weil Sie hingeschaut haben, nicht weil sie gespeichert waren.
Wie viel Hashtags bei Instagram sind zu viele?
Alle, die nicht beschreiben, was auf dem Bild ist. Fünf passende Tags sind nicht zu viele. Zwei Füll-Tags sind es schon.





