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Instagram-Beitragsgröße: 1080 × 1350, dann 3:4

Die Größe eines Instagram-Beitrags ist 1080 × 1350 Pixel. Doch das Profilraster schneidet auf 3:4 nach — und das Quadrat verliert 25 Prozent Breite.

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Instagram-Beitragsgröße: 1080 × 1350, dann 3:4

Die Größe eines Instagram-Beitrags ist 1080 × 1350 Pixel, Seitenverhältnis 4:5. Das ist die vollständige Antwort für den Feed — und die halbe Antwort für alles andere.

Denn jedes Bild wird zweimal zugeschnitten: einmal für den Feed, einmal für das Raster in Ihrem Profil. Seit Januar 2025 sind das zwei verschiedene Seitenverhältnisse. Die brauchbare Frage lautet deshalb nicht, welche Größe Instagram akzeptiert, sondern: Wie viel von Ihrem Bild übersteht beide Zuschnitte?

Der Korpus für diese Rechnung ist öffentlich und klein. Drei Seitenverhältnisse, die Instagram im Feed zulässt, ein Rasterformat, eine Division. Jedes Ergebnis hier lässt sich in dreißig Sekunden an einem beliebigen Profil nachprüfen.

Ein gebundener Blumenstrauß liegt genau in der Mitte eines Arbeitstisches, links und rechts bleibt heller Papierrand frei.

Welche Größe hat ein Instagram-Beitrag?

Instagram nimmt im Feed genau drei Zuschnitte an:

  • Hochformat: 1080 × 1350 Pixel (4:5) — das größte Bild, das durchgeht
  • Quadrat: 1080 × 1080 Pixel (1:1)
  • Querformat: 1080 × 566 Pixel (1,91:1)

Die 1080 Pixel Breite sind kein Maximum, sondern die Breite, auf die Instagram alles herunterrechnet. Schmaler hochladen kostet Schärfe. Breiter hochladen bringt nichts.

Was höher ist als 4:5, verliert oben und unten. Was breiter ist als 1,91:1, verliert links und rechts. Die Formatgeschichte dahinter — fünf Jahre lang kannte Instagram nur das Quadrat — erklärt, warum die Voreinstellung in so vielen Vorlagen bis heute quadratisch ist.

Der zweite Zuschnitt: Ihr Profilraster ist 3:4

Im Januar 2025 hat Instagram das Profilraster umgestellt, von quadratischen Kacheln auf hochkante Kacheln im Verhältnis 3:4.

Das Raster zeigt seitdem einen Ausschnitt Ihres Beitrags, nicht den Beitrag selbst. Und weil 3:4 (0,75) schmaler ist als jedes zugelassene Feed-Format, geht der Verlust im Raster immer über die Breite. Nicht oben und unten, sondern links und rechts.

Das Quadrat galt zehn Jahre als das sichere Format. Im 3:4-Raster verliert es viermal so viel Breite wie 4:5.

Was jedes Format im Raster verliert

Die Rechnung ist eine Zeile: Kachelbreite = Höhe × 0,75.

  • 4:5 (1080 × 1350): 1350 × 0,75 = 1012 Pixel. Verlust: 6,25 Prozent der Breite, knapp 34 Pixel je Seite.
  • 1:1 (1080 × 1080): 1080 × 0,75 = 810 Pixel. Verlust: 25 Prozent der Breite, 135 Pixel je Seite.
  • 1,91:1 (1080 × 566): 566 × 0,75 = 424 Pixel. Verlust: rund 61 Prozent der Breite.

Das widerspricht der Vorlage, die die meisten benutzen. Das Quadrat galt zehn Jahre als das sichere Format. Im 3:4-Raster verliert es viermal so viel Breite wie 4:5. Ein quadratisches Foto, dessen Motiv den Rahmen ausfüllt, kommt im Profil als Ausschnitt an, dem links und rechts je 135 Pixel fehlen.

Der zweite Wert ist ebenso nützlich. Wer gleich in 3:4 hochlädt, also 1080 × 1440 Pixel, passt exakt ins Raster und verliert dafür im Feed 6,25 Prozent der Höhe. Exakt derselbe Anteil. Es ist dieselbe Division, nur andersherum: 0,75 geteilt durch 0,8 ergibt 0,9375.

Ein Format, das beide Oberflächen unbeschnitten übersteht, gibt es also nicht. Es gibt nur die Wahl, wo die 6,25 Prozent wegfallen: seitlich im Profil oder oben und unten im Feed.

Die sichere Spalte, nicht die sichere Zone

Die übliche Regel lautet, rundherum Rand zu lassen. Die Rechnung sagt etwas Genaueres.

Bei 4:5 fällt im Raster oben und unten nichts weg. Der kritische Bereich ist deshalb keine Zone, sondern eine senkrechte Spalte: die mittleren 1012 von 1080 Pixeln. Was dort steht, übersteht beide Oberflächen. Was in den äußeren 34 Pixeln je Seite steht, existiert im Profil nicht.

Praktisch heißt das:

  • Preis, Datum, Logo oder ein nächster Schritt gehören nicht in die äußeren drei Prozent der Breite.
  • Ein Motiv, das im Feed seitlich knapp sitzt, sitzt im Raster deutlich knapper. Gesichter und Produkte brauchen die Mitte.
  • Bei einem Karussell legt die erste Karte das Seitenverhältnis für alle weiteren fest. Eine quadratische zweite Karte in einem 4:5-Karussell wird auf 4:5 zugeschnitten. Die Entscheidung fällt einmal, auf Karte eins, und gilt dann für den ganzen Beitrag.

Der Zuschnitt des Profilbilds folgt übrigens einer eigenen Logik: 320 Pixel im Quadrat, am Ende als Kreis beschnitten.

Neun hochkante Bilderrahmen hängen in drei Reihen zu je drei an einer weißen Wand, von links durch ein Fenster beleuchtet.

Warum der zweite Zuschnitt mehr entscheidet

Der Feed-Zuschnitt wird im Vorbeiscrollen gesehen, einmal, für eine Sekunde. Der Raster-Zuschnitt wird von jemandem gesehen, der Ihr Profil absichtlich geöffnet hat: nach einer Empfehlung, nach einer Suche, vor einer Anfrage. Das ist die Oberfläche mit der klaren Absicht dahinter, und es ist die, für die fast niemand zuschneidet.

Im Raster kommt ein zweiter Effekt dazu. Neun Kacheln sind gleichzeitig sichtbar, nebeneinander, direkt vergleichbar. Dort fällt sofort auf, was im Feed nie auffällt: ob Ihre Bilder zusammengehören. Ein wiedererkennbarer Stil schlägt an dieser Stelle den klugen Einzelpost, weil neun Kacheln zusammen gelesen werden und ein einzelner Beitrag nicht.

Das Format einmal festzulegen und danach jeden Beitrag direkt im richtigen Seitenverhältnis erzeugen zu lassen, nimmt diese Entscheidung aus jedem einzelnen Post heraus. Sobald dasselbe Motiv außerdem auf weiteren Netzwerken laufen soll, kommt ein dritter und vierter Zuschnitt dazu — dieselbe Botschaft, je nach Netzwerk anders geschnitten.

Was die Rechnung nahelegt, ist eine einzige Änderung: Hören Sie auf, quadratisch zu exportieren. Das Quadrat verliert im Raster am meisten, und in den meisten Vorlagen ist es noch immer die Voreinstellung. Der Wechsel auf 1080 × 1350 kostet einen Klick und gibt Ihnen 202 Pixel Breite im Profil zurück.

FAQ

Welche Größe hat ein Instagram-Beitrag?

1080 × 1350 Pixel im Hochformat (4:5), 1080 × 1080 Pixel im Quadrat (1:1) oder 1080 × 566 Pixel im Querformat (1,91:1). Das Hochformat ist das größte Bild, das der Feed ungeschnitten annimmt.

Warum sieht mein Beitrag im Profil anders aus als im Feed?

Weil das Profilraster seit Januar 2025 auf 3:4 zuschneidet, der Feed aber höchstens 4:5 anzeigt. Der Unterschied kostet Breite, nicht Höhe.

Ist 4:5 oder 3:4 die bessere Größe?

Beide verlieren 6,25 Prozent: 4:5 seitlich im Raster, 3:4 oben und unten im Feed. 4:5 ist der bessere Kompromiss, weil der Feed die Oberfläche mit den meisten Aufrufen bleibt.

Welche Größe brauche ich für ein Karussell?

1080 × 1350 Pixel für alle Karten. Die erste Karte legt das Seitenverhältnis fest, alle weiteren werden darauf zugeschnitten.

Sollte ich größer als 1080 Pixel exportieren?

Nein. Instagram rechnet jedes Bild auf 1080 Pixel Breite herunter. Größer exportieren bringt nichts, kleiner exportieren kostet Schärfe.

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